OSO LOCO – Der verrückte Bär stellt Tanzfallen

17. September 2015 – OSO LOCO groovt, dass es einem die Tassen aus dem Schrank schüttelt.

Wenn Schmidi Schmidhauser vier peruanische Musiker und seinen Bruder Jiri um sich schart, ist Vorsicht geboten. Schnell einmal könnte man vom Tanzvirus befallen werden.

images3917537Schmidi Schmidhauser (CHICA TORPEDO, STOP THE SHOPPERS) folgt beherzt seinem musikalischen Weg. In die Höhle des verrückten Bären hat ihn eine feurige Liaison mit der Cumbia Peruana geführt – nebst dem Wunsch, endlich wieder einmal mit seinem Bruder auf der Bühne zu stehen und mit seinen peruanischen Freunden zu jammen. Dabei tritt er nicht als Frontmann auf, sondern wirkt im Hintergrund als Begleitmusiker mit seiner Tres Cubano, zudem als Organisator und Präsentator. 

Das musikalische Epizentrum von OSO LOCO wird vom Gitarristen Pachi Torres kreiert. Er entlockt seinem Arbeitsgerät unerhört warme, erdige Töne und gilt zu Recht als der versierteste Cumbia Peruana-Interpret im Land. Ihm zur Seite stehen zwei starke rhythmische Türme: Anselmo Torres  (STOP THE SHOPPERS, CHICA TORPEDO) und Gabriel Torres – der erste mit antreibenden Congas, der zweite mit rund und organisch gespielten Timbales, die ihren Groove von der Strasse statt aus dem MacBook beziehen.

Um den Bären so richtig auf Trab zu bringen, ist ausserdem ein Bass vonnöten. Dieser schönen Aufgabe nimmt sich Jiri Schmidhauser (Stop the Shoppers, Züri West, Max Mutzke) freudig und virtuos an. Johan Jaldiviezo schliesslich gibt den Leadsänger und die «Guapparia». Ihm gelingt es, diese Rolle oft zurückhaltend und immer sympathisch zu interpretieren.

 Die von OSO LOCO gespielte Cumbia Peruana hat ihre Wurzeln in Afrika. Sklaven trugen sie nach Kolumbien, wo sie traditionell mit Trommeln, Rohrflöte und Gesang intoniert wurde. Sie wanderte weiter nach Peru. Dortselbst vermählte sie sich in den 1970er-Jahren – beeinflusst vom britischen Mersey Beat – mit energischen Elektrogitarren, E-Bass und Timbales. Eine unwiderstehliche Mischung, befand Anselmo Torres. Er packte die Cumbia Peruana in Lima ein, reiste über den Ozean und zauberte sie in Schmidis Garten in Bern wieder hervor. Hier ist sie vom verrückten Bären gekrallt worden, der mit ihr seither auch die letzten Tanzmuffel aufs Parkett lockt.

Mehr Infos zu OSO LOCO: www.osoloco.ch

Z’Nacht ab 19 Uhr – OSO LOCO ab 20.30 Uhr

Essen 15.- CHF / Konzert 25.- CHF

Werbeanzeigen